Praxis

Landingpage oder Website: Was braucht Ihr Betrieb wirklich?

Die Anzeige ist fertig, das Budget freigegeben, und dann stellt sich die eigentlich entscheidende Frage erst am Ende: Wohin soll der Klick eigentlich führen? Für viele Betriebe ist die Antwort automatisch die eigene Startseite: einfach, weil sie schon existiert. Das ist selten die beste Lösung. Dieser Ratgeber erklärt den Unterschied zwischen Landingpage und Website, wann welche Lösung passt und worauf eine gute Landingpage tatsächlich ankommt.

Der Unterschied: ein Ziel gegen viele Aufgaben

Eine Website muss gleichzeitig vieles leisten: Ihren Betrieb vorstellen, alle Leistungen erklären, Vertrauen aufbauen, für unterschiedlichste Suchanfragen gefunden werden und Besuchern mit ganz verschiedenen Absichten einen Weg bieten. Das ist ihre Stärke und zugleich der Grund, warum sie für eine einzelne Kampagne oft zu viel ist.

Eine Landingpage hat dagegen genau eine Aufgabe: einen Besucher, der mit einer bestimmten Erwartung ankommt, zu einer einzigen Handlung zu bewegen, sei es eine Anfrage, ein Anruf oder eine Anmeldung. Kein Menü, das ablenkt, keine zehn Wege, die von der eigentlichen Botschaft wegführen. Alles auf der Seite arbeitet auf dasselbe Ziel hin.

Wann eine Landingpage reicht

Eine Landingpage lohnt sich immer dann, wenn eine Botschaft eine eigene, kurzlebige oder sehr spezifische Bühne braucht, und nicht die dauerhafte Gesamtdarstellung Ihres Betriebs ersetzen soll:

  • Google- oder Social-Ads-Kampagne. Die Zielseite passt genau zur Anzeige: gleiche Botschaft, gleiche Wortwahl, ein Ziel.
  • Aktion oder Angebot. Ein Saisonrabatt, eine begrenzte Aktion: live, solange sie läuft, danach sauber wieder offline.
  • Mitarbeitersuche. Eine Recruiting-Seite, die Ihren Betrieb als Arbeitgeber zeigt, statt Bewerber im Formular-Dschungel der Website zu verlieren.
  • Neue Leistung testen. Erst prüfen, ob überhaupt Nachfrage besteht, bevor Sie in eine vollständige Erweiterung Ihrer Website investieren.
  • Event oder Termin. Tag der offenen Tür, Messeauftritt, Eröffnung: eine Seite mit allem Wichtigen und direkter Anmeldung.
  • QR-Code-Ziel. Flyer, Fahrzeugbeschriftung, Plakat: Der Code führt auf eine Seite, die genau zum Druckstück passt, nicht auf irgendeine Unterseite, in der sich der Besucher erst zurechtfinden muss.

Das gemeinsame Muster: In all diesen Fällen kommt der Besucher bereits mit einer konkreten Erwartung an. Die Aufgabe der Seite ist nicht, ihn zu informieren, sondern diese eine Erwartung sofort zu bestätigen und ihm den nächsten Schritt so leicht wie möglich zu machen.

Warum Anzeigen auf die Startseite Budget verbrennen

Wer eine Anzeige auf die allgemeine Startseite schaltet, verlangt vom Besucher eine zweite Suche innerhalb der eigenen Website. Die Überschrift passt nicht mehr exakt zur Anzeige, das Angebot steht nicht mehr an erster Stelle, und zwischen Menü, Referenzen und weiteren Leistungen geht die ursprüngliche Absicht unter. Jeder zusätzliche Klick, jede zusätzliche Überlegung kostet Besucher. Die haben Sie bereits bezahlt, sobald sie auf die Anzeige geklickt haben.

Eine Landingpage vermeidet diesen Bruch, weil die Botschaft von der Anzeige bis zum Formular durchgehalten wird. Wer auf „Frühjahrs-Check für Ihre Heizung" geklickt hat, landet auf einer Seite über genau diesen Frühjahrs-Check, nicht auf einer Übersicht aller Leistungen eines Heizungsbetriebs. Das wirkt sich auch auf die Anzeigenkosten selbst aus: Suchmaschinen bewerten, wie gut eine Zielseite zur Anzeige passt und wie schnell sie lädt, und honorieren eine passende, schnelle Landingpage mit einem besseren Preis pro Klick.

Was eine gute Landingpage ausmacht

Eine Landingpage ist mehr als eine verkürzte Website. Vier Elemente entscheiden, ob sie funktioniert:

  • Eine Botschaft. Kein Menü, keine Ablenkung: die Überschrift sagt in einer Sekunde, worum es geht, und in derselben Wortwahl wie die Anzeige, über die der Besucher gekommen ist.
  • Vertrauen. Bewertungen, Erfahrung, ein Gesicht statt eines Logos: Belege statt Behauptungen. Wer eine Seite ohne jeden Beleg besucht, bleibt skeptisch, ganz gleich wie gut das Angebot klingt.
  • Klarer Nutzen. Drei Argumente, die für Ihre Kunden tatsächlich zählen, nicht zehn. Wer alles betont, betont am Ende nichts.
  • Ein Ziel. Ein kurzes Formular, ein Knopf, eine Handlung. Jedes Element auf der Seite führt genau dorthin. Nichts lenkt davon ab.

Diese vier Punkte sind auch der Grund, warum eine Landingpage kein reduziertes Vorlagenprodukt sein sollte. Sie lebt davon, dass jedes Wort, jedes Element und jeder Abstand auf dieses eine Ziel hin durchdacht ist: das ist Konzeptarbeit, kein Ausfüllen eines Baukastens.

Wann Sie mehr als eine Landingpage brauchen

Sobald Ihr Betrieb mehrere Leistungen dauerhaft erklären muss, unterschiedliche Zielgruppen mit unterschiedlichen Anliegen ansprechen will oder über Suchmaschinen für viele verschiedene Begriffe gefunden werden soll, stößt eine einzelne Seite an ihre Grenze. Das ist dann keine Kampagne mehr, sondern Ihr digitaler Standort insgesamt. Dafür ist eine vollständige Website gemacht: mit eigenen Seiten je Leistung, einer Struktur, die mitwächst, und Raum für Inhalte, die dauerhaftes Vertrauen aufbauen, nicht nur einen einzelnen Klick.

Die gute Nachricht: Diese Entscheidung ist keine Einbahnstraße. Eine Landingpage ist technisch der erste Baustein: Design und Code lassen sich zu einer vollständigen Website ausbauen, ohne von vorn anzufangen. Wer unsicher ist, ob sich der größere Schritt schon lohnt, kann mit einer Landingpage testen, ohne die spätere Erweiterung zu verbauen.

Was eine Landingpage bei PixAgentur kostet

Die komplette Zielseite (individuelles Design, handgeschriebener Code, Anfrageformular mit Auswertung) kostet ab 1.290 Euro einmalig zum Festpreis; Sie liefern dabei die Texte. Soll PixAgentur die Texte gleich mitschreiben, inklusive zweier Korrekturrunden und Conversion-Messung, liegt das Paket bei 1.690 Euro. Für ernsthafte Kampagnen gibt es das Kampagnen-Paket für 2.490 Euro: eine zweite Variante für den A/B-Vergleich, Anbindung an Ihre Anzeigenkampagne und ein Monat Feinschliff inklusive. Details und den genauen Leistungsumfang finden Sie auf der Landingpage-Seite.

Fazit

Eine Landingpage und eine Website beantworten unterschiedliche Fragen. Wenn Sie eine Kampagne bewerben, eine Aktion befristen, eine neue Leistung testen oder auf einen QR-Code eine passende Zielseite brauchen, reicht eine Landingpage, und sie funktioniert dabei besser als jede allgemeine Startseite, weil sie ihre eine Botschaft konsequent durchhält. Wenn Sie dagegen dauerhaft mehrere Leistungen erklären und über viele Suchbegriffe gefunden werden wollen, brauchen Sie eine vollständige Website. Im Zweifel ist die Landingpage der risikoärmere erste Schritt: sie lässt sich später erweitern, ohne dass die Arbeit von vorn beginnt.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Landingpage und Website?

Eine Website stellt Ihren ganzen Betrieb vor und hat viele Wege hinein und hinaus: Menü, mehrere Leistungen, unterschiedliche Zielgruppen. Eine Landingpage hat genau ein Thema und ein Ziel, meist eine Anfrage oder Anmeldung. Deshalb ist sie schneller gebaut, günstiger und in ihrer einen Aufgabe messbar besser als eine allgemeine Seite.

Reicht eine Landingpage für Google Ads aus, oder brauche ich eine ganze Website?

Für eine einzelne Kampagne reicht eine gut gemachte Landingpage in der Regel aus, und funktioniert sogar besser als eine Startseite, weil Anzeige und Zielseite dieselbe Botschaft tragen. Eine vollständige Website brauchen Sie erst, wenn Sie dauerhaft über viele Suchbegriffe gefunden werden oder mehrere Leistungen erklären wollen.

Was kostet eine Landingpage bei PixAgentur?

Die Landingpage kostet ab 1.290 Euro einmalig zum Festpreis, Sie liefern die Texte. Mit Texterstellung durch PixAgentur liegt sie bei 1.690 Euro. Für Kampagnen mit zwei Varianten und Feinschliff über einen Monat gibt es das Kampagnen-Paket für 2.490 Euro. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen MwSt.

Kann aus einer Landingpage später eine ganze Website werden?

Ja. Die Landingpage ist technisch der erste Baustein: Design und Code lassen sich zur vollständigen Website ausbauen, ohne von vorn anzufangen. Wer unsicher ist, ob sich der größere Schritt schon lohnt, kann mit einer Landingpage starten und später erweitern.

Warum sollte ich eine Anzeige nicht einfach auf meine Startseite schalten?

Weil der Besucher dann eine zweite Suche innerhalb Ihrer Website beginnen muss: Die Überschrift passt nicht mehr exakt zur Anzeige, das Angebot steht nicht mehr an erster Stelle. Jeder zusätzliche Klick kostet Besucher, die Sie bereits bezahlt haben. Eine passende, schnelle Landingpage hält die Botschaft der Anzeige durch und wird von Suchmaschinen zudem oft mit einem besseren Preis pro Klick honoriert.

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