Website-Baukasten oder Agentur: Was kostet eine Website wirklich?
Beides ist eine legitime Wahl. Die Frage ist nicht, welches System hübscher aussieht, sondern wer die Arbeit macht und wem die fertige Seite am Ende gehört. Ein Baukasten kostet wenig Geld und viel eigene Zeit. Eine Agentur kostet mehr Geld und kauft Ihnen genau diese Zeit ab. Der Rest ist Rechnen — mit Ihren eigenen Zahlen.
Wofür ein Baukasten die richtige Wahl ist
Ein Baukasten wie Wix, Jimdo oder Squarespace ist keine Notlösung für alle, die sich keine Agentur leisten können. Für bestimmte Situationen ist er schlicht die richtige Wahl. Wenn Sie eine Geschäftsidee erst testen wollen, bevor Sie ernsthaft Geld hineinstecken, reicht eine einfache Seite völlig aus. Wenn ein Verein, eine Nachbarschaftsinitiative oder ein reines Hobbyprojekt eine Online-Präsenz braucht, ohne dass daraus ein Geschäftsmodell wird, lohnt sich keine Agenturrechnung dafür. Und wenn Ihnen das Gestalten selbst Freude macht, wenn Sie an Farben, Schriften und Layout herumprobieren wollen, ohne jemanden fragen zu müssen, ist ein Baukasten genau das richtige Werkzeug. In all diesen Fällen zahlt sich der niedrige Einstiegspreis aus, weil die investierte Zeit kein Verlust ist, sondern der eigentliche Sinn der Sache: selbst etwas bauen. Wichtig ist nur, ehrlich zu bleiben mit sich selbst: Ein Test bleibt ein Test, solange klar ist, dass er einer ist. Sobald Kunden über diese Seite Kontakt aufnehmen, Termine buchen oder kaufen, ist es kein Test mehr, sondern der Vertriebskanal Ihres Betriebs — und dann gelten andere Maßstäbe.
Die Rechnung, die selten aufgemacht wird
Sobald aus dem Test ein echtes Geschäft wird, ändert sich die Rechnung grundlegend. Ein Baukasten läuft über eine monatliche Gebühr, solange die Seite online bleibt — nicht drei Monate, sondern in der Regel Jahre. Rechnen Sie selbst nach: Ihre monatliche Gebühr mal 36 Monate ergibt, was allein die Lizenzkosten in drei Jahren ausmachen. Dazu kommt die Zeit, die Sie oder jemand in Ihrem Team investiert: Texte schreiben, Bilder suchen und zuschneiden, das Layout an jede neue Seite anpassen, nach jedem Update der Plattform prüfen, ob noch alles wie vorgesehen funktioniert. Diese Stunden tauchen in keiner Rechnung auf, aber sie fehlen an anderer Stelle im Betrieb.
Eine Agentur-Website kostet einmalig einen Festpreis, den Sie schon vor Projektbeginn kennen. Danach fallen nur Kosten an, die Sie selbst wählen — Hosting oder Betreuung, beides monatlich kündbar, aber nicht verpflichtend. Der eigentliche Unterschied ist also nicht „teurer" gegen „billiger". Er liegt zwischen „laufend" und „einmalig", und zwischen „Ihrer Zeit" und „unserer Zeit".
Was Sie bei einer Agentur wirklich kaufen
Wer eine Agentur beauftragt, kauft nicht in erster Linie Design. Ordentliches Design bekommen Sie mit etwas Geduld auch aus einem Baukasten. Was Sie tatsächlich kaufen, sind vier Dinge. Erstens Zeit: Sie arbeiten in Ihrem Betrieb, statt abends an Schriftgrößen und Zeilenabständen zu schrauben. Zweitens fertige Texte, geschrieben von jemandem, der weiß, wie eine Seite Besucher zu Kunden macht, nicht nur, wie ein Satz grammatisch korrekt klingt. Drittens Technik, die sich prüfen lässt: Ladezeit, Barrierefreiheit und technische Sauberkeit können Sie mit Googles kostenlosem PageSpeed Insights jederzeit selbst nachmessen, auch Monate nach der Übergabe. Viertens Eigentum — Sie erhalten alle Zugänge und Inhalte, es gibt keine Bindung an uns. Wollen Sie in fünf Jahren wechseln, können Sie das tun, ohne bei null anzufangen.
Dazu kommt ein einzelner Ansprechpartner, der Ihre Seite und Ihr Geschäft kennt — statt eines Support-Chats, der bei jeder Anfrage neu erklärt bekommen muss, worum es geht. Wenn nach dem Launch eine Frage auftaucht, ein Text geändert werden soll oder ein neues Angebot dazukommt, sprechen Sie mit derselben Person, die die Seite von Anfang an gebaut hat, nicht mit einem wechselnden Ticket-Team.
Baukasten oder Agentur im Vergleich
| Kriterium | Baukasten | Agentur |
|---|---|---|
| Preismodell | Monatliche Gebühr, solange die Seite läuft | Einmaliger Festpreis, vor Projektbeginn bekannt |
| Eigene Arbeitszeit | Texte, Bilder, Layout und Pflege macht der Betrieb selbst | Entfällt, die Agentur setzt um |
| Design | Frei gestaltbar innerhalb der Vorlage | Individuell, auf den Betrieb zugeschnitten |
| Eigentum & Umzug | Anbieterwechsel ist praktisch ein Neubau | Alle Zugänge und Inhalte gehören dem Kunden |
| Danach | Lizenzgebühr läuft unverändert weiter | Hosting und Betreuung optional, monatlich kündbar |
Was eine Agentur-Website kostet
Bei PixAgentur sehen die Festpreise so aus. Eine Landingpage für einen einzelnen Anlass oder eine Kampagne kostet ab 1.290 €. Eine Starter-Website mit bis zu fünf Seiten kostet ab 2.500 €. Das Business-Paket mit fertigen Texten und einem eigenen Redaktionssystem, mit dem Sie später selbst Inhalte ändern können, kostet ab 5.500 €. Ein Shop oder Kundenportal mit eigener Logik kostet ab 9.500 €. Alle vier Preise sind Nettopreise zzgl. Mehrwertsteuer und werden als Festpreis vor Projektbeginn vereinbart — keine Überraschung nach der Übergabe. Danach ist Hosting ab 29 € im Monat und Betreuung ab 39 € im Monat verfügbar, beides monatlich kündbar, beides freiwillig. Welches der vier Pakete passt, hängt davon ab, wie viele Seiten Sie brauchen und ob Sie die Inhalte später selbst pflegen wollen — dafür ist das Business-Paket mit eigenem Redaktionssystem gedacht.
Welcher Weg zu Ihnen passt, hängt davon ab, ob Sie gerade ein Projekt testen oder ein Geschäft betreiben. Für den Test reicht der Baukasten völlig. Für den Betrieb rechnen Sie am besten zuerst selbst nach — Monatsgebühr mal 36, plus die Stunden, die Sie sonst investieren müssten — und vergleichen das Ergebnis mit einem Festpreis. Bei Fragen zu einem der vier Pakete sprechen Sie uns direkt an.
Häufige Fragen
Was kostet eine professionelle Website vom Webdesigner?
Bei PixAgentur beginnen die Festpreise bei 1.290 € für eine Landingpage, 2.500 € für eine Starter-Website mit bis zu fünf Seiten, 5.500 € für das Business-Paket mit fertigen Texten und eigenem Redaktionssystem und 9.500 € für einen Shop oder ein Kundenportal. Alle Preise sind Nettopreise zzgl. Mehrwertsteuer, als Festpreis vor Projektbeginn vereinbart. Danach fallen nur Kosten an, die Sie selbst wählen, etwa Hosting ab 29 € im Monat.
Kann ich meine Baukasten-Seite später mitnehmen?
In der Praxis kaum. Baukästen speichern Ihre Seite in einem eigenen, meist geschlossenen Format. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter oder zu einer Agentur bedeutet fast immer, Texte und Bilder neu einzupflegen und das Layout neu aufzubauen — technisch ist es eher ein Neubau als ein Umzug. Bei einer Agentur-Website erhalten Sie dagegen alle Zugänge und Inhalte direkt, ein Wechsel ist jederzeit möglich.
Ist ein Homepage-Baukasten günstiger als eine Agentur?
Im ersten Monat ja, auf lange Sicht kommt es auf Ihre eigene Zeit an. Ein Baukasten läuft über eine laufende Monatsgebühr, oft über Jahre, dazu kommt Ihre Zeit für Texte, Bilder und Pflege. Eine Agentur-Website kostet einmalig einen Festpreis, danach nur noch optionale Kosten wie Hosting. Rechnen Sie Monatsgebühr mal 36 und vergleichen Sie das mit dem Festpreis.
Wie prüfe ich, ob meine Website technisch gut ist?
Kostenlos und ohne Anmeldung über Googles PageSpeed Insights. Das Tool bewertet Ladezeit, Barrierefreiheit und technische Sauberkeit einer beliebigen Seite und liefert einen Lighthouse-Score zwischen 0 und 100. Das funktioniert für jede Website, egal ob sie mit einem Baukasten oder von einer Agentur gebaut wurde — so lässt sich das Ergebnis objektiv nachprüfen, statt nur auf den Eindruck zu vertrauen.